genauer gesagt, sind es zwei Wochen die es nach erhalt des Komposters dauert, bis die Würmer ankommen sollte. Die Wartezeit war brutal. War doch zwar angekündigt, dass es mitte November werden wird und trotzdem hoffe ich jeden Tag aufs neue dass doch endlich die Mitteilung kommt, dass es los geht.
Pünktlich zum Wochenende kam letzten Freitag dann endlich die Mail von wormup.ch mit der Ankündigung dass die Würmer dann diese Woche versandt werden sollen. Mittwoch soll es soweit sein, und Donnerstag ist für die Ankunft geplant. Es könne auch ausnahmsweise mal Freitag werden.
Als dann aber im Verlauf des Vormittags vom Donnerstag, keine Sendungsanweisung der Post eingeht, ist auch bald mal klar, dass es wohl Freitag werden wird. Bis, oder in, Bern dauert es halt einfach etwas länger.
Dann doch noch, Donnerstag Abend, kurz nach Feierabend die Bestätigung der Post, das Paket von Wormup soll am Freitag zwischen 11:30 und 15:30 geliefert werden. Mist Donnerstag hätte irgendwie besser gepasst, da ich eh im Homeoffice arbeitete. Aber vielleicht auch besser, so konnte ich Arbeiten. Freitag ist halt Bürotag und so müssen die Würmer noch einige Stunden im Milchfach des Briefkastens ausharren.
Sogar noch vor 11:00 dann die Meldung per Mail, dass das Paket geliefert wurde.

Von jetzt an dreht sich’s nur noch um eines. Möglichst rasch 16:00 werden und alles erledigt haben… Hat dann auch geklappt, und so öffne ich kurz nach 4 Uhr nachmittags den Briefkasten.

Noch dürft ihr nicht in euer neues zu Hause einziehen. Noch ein paar stunden. Bei der Bestellung, sowie auch bei weiteren Mails von Wormup wurde auf die Anleitung hingewiesen, wie der Komposter in Betrieb zu nehmen ist, hingewiesen. Diese habe ich schon mehrere Male durchgelesen, eigentlich jedes mal wenn es mich vor lauter Vorfreude fast zerrissen hätte, und das waren einige male. Also soll es jetzt nicht daran scheitern und schön Schritt für Schritt abarbeiten das ganze. Erster Schritt, wässern der Tonelemente. Das Bodenelement habe ich bereits gestern Abend mit Wasser befüllt. Das ist aber beinahe alles aufgesaugt oder verdunstet. Also nochmals etwas besprühen und ab in die Dusche mit dem 1. Ring. Auch der wurde schon ein paar male mit dem Sprüher benetzt. Denke dadurch kann ich die ‚Einweichung‘ etwas abkürzen.
In der Zwischenzeit die erste ‚Mahlzeit‘ bereitstellen (s auch Futterprotokoll). Als Willkommens- Mahlzeit gibt es 160g Bioabfälle wie Zwiebelhüllen, Rüstabfälle von Karotten, Salat, Cherrytomaten und weiteres. Dazu 30g Kaffeesatz (ca 2 Esslöffel) und 38g im Mörser zerkleinerte Eierschalen sowie 35g trocken gewogen, aber eingeweichte Faserstoffe aus zerkleinerten Eierkartons. Die Eierschalen wache ich jeweils nach gebrauch etwas aus, damit das ganze beim Zermahlen nicht verklebt und auch nicht zu stinken beginnt. So lassen sich grössere Mengen problemlos in einem gebrauchten Marmeladenglas aufbewahren. Das gilt übrigens auch für den Kaffeesatz. Gut trocknen, dann lässt der sich gut in einem Marmelade- oder Einmachglas lagern.
Nun bin ich am ende meiner Geduld. Jetzt will ich sie sehen, sie einziehen lassen in ihr neues Daheim. Also ran an die Verpackung…

Mist da fehlt noch etwas. Da steht immer noch nur das feuchte Bodenelement. Als erstes also noch den untersten Ring aus dem Wasserbad holen und aufs Bodenelement geben. Als Tipp steht in der Anleitung, man könne/solle zu beginn etwas Erde beigeben. Ich habe da vom Sommer noch einen Topf mit Erde drin. Diese ist aber trocken. Da habe ich nachmittags schon etwas vor gearbeitet, und ca 2 Liter in ein Becken gegeben und wieder angefeuchtet. Da bei ganz trockener Erde das Wasser aber fast gar nicht aufgenommen wird, war da noch etwas Handarbeit nötig. Die Erde und das Wasser gut von Hand vermischen und massieren, dass die Erde schön feucht wir. Hat prima funktioniert. In der Erde hat es sogar noch jede menge kleiner Wurzeln von der Pflanze die da drin war. Ich glaube es war eine Tomatenstaude. Da findet sich nämlich auch noch eine halb an gedorrte kleine Tomate in der Erde. Die lasse ich gleich drin. Können die Würmer dann auch futtern.
Zwei Handvoll von dieser Erde gebe ich nun also auf den Boden. Da hat es noch ein paar Tropfen Wasser, die noch nicht vom Ton aufgenommen wurden. Das übernimmt jetzt die Erde.

Sieht nach wenig aus, ist es auch. Soll ja nur das Restwasser aufnehmen. Der Rest kommt dann oben drauf. Ich kann es kaum fassen. Es ist endlich soweit. Es sind alle Vorbereitungen getroffen und die Würmer können in ihr neues zu Hause. Vorsichtig und voller Spannung nehme ich den Sack aus dem Karton und drehe ihn um…

1 thought on “der Einzug Teil 1 – die längste Woche”
Comments are closed.